Teilstationäre Gruppen

Heilpädagogische Tagesgruppen

In vier heilpädagogischen Tagesgruppen bieten wir Platz für jeweils neun Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 16 Jahren, die eine Schule besuchen. Dieses Angebot entlastet Familien oder Elternteile; Kinder und Jugendliche, die einen hohen Förderbedarf haben, werden entsprechend gefördert. Ziel ist, dass die Kinder in ihrer Familie bleiben können.

Die Kinder kommen nach der Schule in die Gruppe. Zwei Pädagog*innen und eine Praktikantin betreuen sie bis ca. 18:00 Uhr und fördern sie in ihrer sozialen, emotionalen und schulischen Entwicklung. Dies geschieht über Formen des sozialen Lernens im Alltag der Gruppe, über notwendige heilpädagogische und psychologische Hilfestellungen, lerntherapeutische Förderung, Reittherapie, logopädische und ergotherapeutische Maßnahmen sowie vielfältige Angebote im Freizeitbereich. Auch Eltern- und Familienarbeit hat einen hohen Stellenwert, um eine umfassende Unterstützung gewährleisten zu können. Wir halten engen Kontakt zu Schule und Lehrer*innen, um unseren Betreuten auch dort bestmöglich zur Seite zu stehen. In den Ferien bieten wir Freizeit-Aktionen an, zu denen wir Eltern und Angehörige einladen.

Die Tagesgruppen sind an allen Schultagen geöffnet und zusätzlich an ca. 35 sogenannten Öffnungstagen im Laufe eines Jahres in den Ferien.

Heilpädagogische Fünf-Tages-Wohngruppe

Die Heilpädagogische 5-Tages-Gruppe ist eine Mischung aus teil- und vollstationären Angeboten. Die dort betreuten Kinder und Jugendlichen bleiben in der Schulzeit von Sonntagabend bis Freitagmittag in der Gruppe. Die Wochenenden und einen Großteil der Ferien verbringen sie zuhause. Eltern und Sorgeberechtigte können so immer noch viele Aufgaben des Alltags und damit Verantwortung übernehmen.
Dieses Angebot kommt dann in Frage, wenn die familiären Beziehungen so stabil sind, dass ein konstruktives Zusammenleben in den genannten Zeiträumen grundsätzlich möglich ist, Herausforderungen wie auffälliges Sozialverhalten oder Hyperaktivität eine stationäre Hilfe zur Erziehung aber notwendig machen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Familien und Fachpersonal ist wichtiger Bestandteil des Konzepts. St. Vincent nimmt Kinder und Jugendliche im Alter von 6 und 16 Jahren auf.